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Viele Hochentaster im Test.

Kaufberatung: Was ist ein Hochentaster? Welche Ausstattung ist empfehlenswert?

Ganz simpel ausgedrückt: Ein Hochentaster ist eine Säge an einem langem Stab. So kann auch in Höhen von bis zu 4 Metern vom Boden aus gesägt werden. Eine Alternative aber seltener gebrauchte Bezeichnung ist „Astsägekette“.

Bedienung

Hochentaster sind um die 4 kg schwer. An oberem Ende befindet sich die Sägekette und am anderem Ende die Griffe sowie Bedienelemente. Insbesondere der Kopf sollte möglichst leicht sein, da er zum Sägen in die Höhe gehalten wird. Um eine optimale Gewichtsverteilung zu erreichen verfügen die Geräte über Tragegurte. Diese verteilen das Gewicht auf die Schulter und den Rücken.

Antrieb – Benzin, Kabel oder Akku?

Vor nicht allzu langer Zeit haben die meisten Hochentaster noch einen Verbrennungsmotor genutzt und wurden mit Benzingemischen betrieben. Heute greifen immer mehr Hochentaster auf Strom als Energiequelle zurück. Nachdem es anfänglich Geräte mit Kabel waren, finden sich mittlerweile immer mehr Hochentaster mit einem Akku. So kann ohne ein störendes Kabel und auch abseits einer Steckdose gearbeitet werden.

Zu beachten ist, dass die Schnittlänge bei den strombetriebenden Hochentastern in der Regel nur etwa 20 cm beträgt. Während es bei den Verbrennungsmotor-betriebenen Hochentastern durchaus auch 5-10 cm mehr sind. Die Verbrennungsmotoren stammen ursprünglich von Motorsensen. Sie sind einfach zu handhaben und geben lediglich wenig Abgase ab.

Welcher Antrieb ist zu empfehlen? Für den Gebrauch im Privathaushalt empfiehlt sich heute in der Regel ein einfacher Akku-Hochentaster. Für die professionelle Nutzung wird noch häufiger auf Benzin-Hochentaster zurückgegriffen. Hier ist man örtlich flexibel und hat in der Regel ein Kraftpaket zur Hand. Aber auch hier gibt es mittlerweile leistungsstarke Marken-Hochentaster mit Akku. Insbesondere bei Arbeiten in lärmsensiblen Gebieten eine notwendige Alternative.

Öl und Kette

Am Schneidkopf des Hochentasters findet sich meist ein Ölbehälter. Dieser schmiert die Kette. Heute erfolgt dies in der Regel automatisch während des Betriebes. Seltem halbautomatisch über eine zu bedienende Pumpe.

Die Ketten lassen sich relativ einfach warten und wechseln. Es gibt auch Geräte ohne Ölbehälter. In diesem Fall sollte jeweils mit dem Betanken des Entasters auch die Kette geölt werden. Läuft die Kette heiß, wird sie schneller stumpf. Ohnehin muss die Kette regelmäßig geschärft werden.

Weitere Entwicklung

Aus der ersten Idee der „Motorsäge am Stab“ haben sich mittlerweile weitere Kombigeräte entwickelt. Zum Beispiel Sägeketten und Heckenscheren. Wobei man bei letzterem dann von einer Stabheckenschere spricht. Nachdem Hochentaster sich schnell bei Forst- und Straßenbauverwaltungen, sowie Kommunen und Obstbauern verbreitet haben folgen nun zum Teil auch private Nutzer.

Empfehlenswerte Hochentaster